In diesem Beitrag soll ein wenig über das Web 2.0 und die Webtrends von Morgen philosophiert und spekuliert werden.
“Web 2.0″ ist ja seit einigen Monaten das Internet-Phänomen schlechthin. So hat Google kürzlich Youtube, und damit ein Web 2.0 Unternehmen, für 1,6 Milliarden Dollarg gekauft. Und auch in Deutschland ist der Trend nicht mehr zu stoppen, so kaufte Holzbrinck kürzlich das StudiVZ für rund 100 Millionen Euro und Xing/OpenBC wird an der Börse mit über 200 Millionen Euro bewertet.
Also was ist dieses Web 2.0 überhaupt? Aus technischer Sicht beschreibt man es durch die neuen interaktiven Möglichkeiten die diese Web 2.0 Seiten dem Besucher bieten, zum Bsp. durch AJAX fühlen sich Webseiten ähnlich an, wie Desktop Anwendungen. Das Konzept hinter Web 2.0 ist dabei, dass die Besucher selber in Communitys aktiv werden können: Zum Bsp. bei Youtube stellen die User die Videos ein und bewerten diese untereinander, bei MySpace dreht sich alles um persönliche Profile, zwischen denen Beziehungen bestehen und in Kombination mit Blogs und Fotosammlungen stellen auch dort die User die Inhalte und können sich dabei austoben und irgendwo auch selber verwirklichen.
Und die Frage aller Fragen, die wir uns bei MORE³ immer wieder stellen ist natürlich nicht wur, wie man das Web 2.0 am besten nutzen kann sondern, wohin es sich entwickelt und was nach dem Web 2.0 wohl kommt also wohin sich das ganze Internet entwickelt.
Dabei hilft ein Blick auf die Vergangenheit. Vor 5 Jahren war für die meisten Menschen das Internet relativ neu und manche waren noch gar nicht online. Es gabe nicht nur an den Finanzmärkten einen Internet-Hype sondern ziemlich schnell wollte jeder ins Internet und jeder war total gespannt und wollte all die neuen Dinge entdecken, die das Internet zu bieten hatte. So konnten damals Webseiten garnicht genug Multimedia Elemente enthalten, aufwändige Animationen und Backround-Musik waren quasi überall zu sehen und zu hören. Auch komplizierte Webseiten wurden von den Besuchern gerne ausgiebig begutachtet, denn man wollte dieses neue Internet ja unbedingt kennen lernen. Heute beobachten wir dass sich diese anfängliche Begeisterung doch sehr abgekühlt hat. Die meisten Menschen interessieren sich nicht mehr wirklich für neue Webseiten sondern kennen sich schon etwas im Internet aus und gehen mit ziemlich konkreten Zielen online und wollen dann einfach Dinge erledigen wie: Rechere bei Suchmaschinen, Shopping bei Amazon und Ebay, Kommunikation über Email und Instant Messaging. Es gibt immer weniger Begeisterung für neue Webseiten sondern man ist mit Google und Amazon eigentlich ganz zufrieden und froh wenn man schnell am Ziel ist und seine Sachen erledigt hat. Wir denken deswegen dass sich diese Internet Euphorie von vor 5 Jahren langsam sogar ins Gegenteil entwickeln könnte, in eine Internet-Melancholie.
Was bedeutet das für uns und unsere Kunden? Wir denken dass es immer wichtiger ist dass Webseiten schlicht und einfach zu benutzen sind. Webseiten müssen übersichtlich sein, eine klare Navigation haben, schnell laden und einfach schnelld ie gewünschten Ergebnisse liefern. Deswegen denken wir, dass in Zukunft noch weit mehr Wert als heute auf Schlagwörter wie Useability und Suchmaschinenoptimierung gelegt werden muss, denn die User haben immer weniger Lust lange bei Google zu suchen und wollen auch auf der Webseite aufd er sie sind schnell und einfach zum Ziel kommen. Für aufwändige Animationen gibt es dagegen kaum noch Interesse.
Soweit erstmal unsere Meinung zum Thema Web 2.0 und die Trends von Morgen. Dies wird sicher nicht der einzige Beitrag zu dem Thema sein, einmal weil in eienm Beitrag nicht genug Platz ist um das Thema vollständig zu behandeln und natürlich entwickelt sich das Web auch schnell weiter und somit werden weitere Beiträge folgen. Einen sehr nett geschrieben und lustigen Beitrag zu dem Thema gibt es hier: http://www.neon.de/kat/freie_zeit/internet/163975.html